BIM Weiterbildungsrichtlinie VDI 2552 Bl. 8.1 im Weißdruck
28. Dezember 2018

Wenn es um die Fixierung anerkannter Regeln der Technik geht brauchen Dinge manchmal länger als man es erwartet. In den letzten zwei Jahren lernte ich, wie hart das Ringen um gemeinsame Standards ist, wenn man in einer hochdiffernzierten Branche wie dem Bauwesen Allgemeinverbindlichkeit herstellen will und den Beteiligten Effizienzvorteile bieten will. Doch nun ist die Basis dafür geschaffen, dass alle Baubeteiligten in einer Sprache sprechen lernen und Effizienzgewinne durch unternehmensübergreifende digitale Prozesse möglich werden. Ob 25% Steigerung möglich sind, wie es Großbrittannien mit dem Slogan "4 Schulen für den Preis von 3" erwartet, werden die nächsten Jahre zeigen. Ich bin sehr gespannt und freue mich auch weiterhin diesen Prozess begleiten zu können, denn das Eindämmen von Verschwendung durch kontinuierliche Verbesserung maximiert nicht nur den Profit der Bauherren sondern schont auch die knappen Ressourcen unseres Planeten und lässt zukünftig nur noch gebaute Strukturen entstehen, die wirklich gebraucht werden.

Einen Guten Start 2019 wünscht Georg Knobloch

Adventsüberraschung für die blaueFABRIK
06. Dezember 2018

Auch in diesem Jahr konnte ich ein innovatives ProBonum Projekt vorantreiben und einen Dresdner Kulturverein unterstützen. Seit einigen Tagen hat die Künstlervereinigung blaueFABRIK nun eine Internetsurfstation im Foyer. Dabei ging es nicht darum, einfach einen Rechner fest zu verschrauben sondern Up-Cycling mit dem Charakter des Hauses zu Verbinden. Das ehemalig "königlich sächsische Empfangsgebäude" im alten Leipziger Bahnhof wird nun als Kulturstädte mit den Schwerpunkten Jazz und bildende Kunst betrieben. Mit der Aktion wurde ein Chromebook mit defektem Bildschirm und ein ansonsten nutzloser DVB-T1 Fernseher vor der Entsorgung bewahrt. Mit geringem konstruktivem Aufwand und der kompetenten Beratung bei Eisen Feustel konnte eine praktische, stabile Wandaufhängung konstruiert werden. Durch die Hochkantmontage des Monitors konnte zusätzlich die Bedienung im stehen verbessert werden. Der Rahmen ist auswechselbar und wird von den Künstlern der blauen Fabrik gestaltet.

Allen Partnern und Kunden wünsche ich eine besinnliche Adventszeit!


Die Disruption der kompletten IT startet am 11.11.18 und Kostet € 111,11!
19. November 2018
...aber der Reihe nach! Durch eine Vertragsänderung bei meinem Mobilfunkanbieter erhielt ich im Juni 2017 eine zusätzliche reine Daten SIM. Da niemand in der Familie ein Gerät mit SIM Slot hatte begab ich mich bei Ebay auf die Suche nach einem reisetauglichen Notebook mit SIM Slot, da inzwischen auch alle meine Unterwegsrechner mindestens 9 Jahre auf dem Buckel hatten war dringend Ersatz nötig.  

Im Frühjahr 2017 las ich eine Statistik, dass in den USA inzwischen die Hälfte der von Schulen, Schülern und Studenten gekauften Notebooks Chromebooks sind und auch Stadtverwaltungen Googledocs unter Chrome benutzen. Hier in Europa hatte ich noch Keins anfassen können und so landete ich bei Ebay bei einem schlanken 11" Samsunggerät von 2013 (ARM/2GB/16GB). Es war superleicht, hatte eine SIM Slot und kostete mit Versand ca. €60!

Dieses Gerät wurde fortan mein täglicher Begleiter und ich tauchte immer tiefer in das Universum der google Dienste ein, ohne die Augen davor zu verschließen, dass man allen Diensten nach dem Öffnen erst einmal Informationsaustauschverbote erteilen muss! Google muß ich dabei zu Gute halten, dass es seinem Motto "Don't be evil" wohl immer noch verpflichtet ist und dies immer noch transparent ermöglicht. Da ich mich schon länger mit Lernplattformen beschäftige überzeugte mich das Angebot von classroom besonders, welches für immer werbefrei zur Verfügung stehen soll und die einzelnen Dienste sehr durchdacht verknüpft.

Betriebssystemseitig kam im Sommer 2017 die Möglichkeit Androidapps zu nutzen hinzu. Im September 2018 dann mit Version 69 eine virtuelle Linuxumgebung (Chrome OS basiert auf Gentoo Linux) und Ende Oktober legte Version 70 mit touchoptimierter Bedienung noch einmal nach. All diese Neuerungen waren auf meiner "Reiseschreibmaschine" nicht nutzbar, klangen aber sehr interessant weil diese Neuerungen alle Vorurteile bezüglich des geringen ChromeOS App Angebots mit einem Mal ausräumen könnte.

Am 5. November kam meine Radtasche mit dem Chromebook in die Speichen wobei der Bildschirm zerbrach & ganz schnell Ersatz her musste!
Inzwischen gibt es im Netz ein breiteres Angebot und ich entschied mich für ein 2016er DELL (1,6GHzCeleron/4GB/32GB) Convertible für € 111,11. Als es da war, ging das Einrichten von ChromeOS in wenigen Minuten von der Hand. Nach kurzer Zeit war auch der PlayStore installiert und das Linux Terminal meldete sich mit "georg@penguin:" :-) Auf einmal lassen sich alle Dinge, für die ich vorher verschiedene Hardware brauchte, auf einem Gerät machen und die Zukunft der IT beginnt.

Aus dem PlayStore brauchte ich die Fuji Kamerafernbedienung und den OPERAmini Browser für das schnelle datenoptimierte surfen unterwegs. Durch die Touchoberfläche funktioniert die Bedienung wie auf einem Androidtablet. Unter Linux installierte ich mir den TEA Editor und Minetest (zum spielen mit dem Jungs) und für zukünftige Aufgaben noch den Gnome Webstore um nicht alles im Terminal eingeben zu müssen. Alle Apps, egal aus welcher Betriebsystemumgebung, sind nun im Dashboard versammelt und funktionieren. Damit sind, bei richtig eingerichteter Cloudumgebung für alle meine Aufgaben alle weiteren Geräte obsolet. Diese Entwicklung hat m.E. extremes Disruptionspotenzial für alle anderen Betriebssystem und Hardwarehersteller.

  • Wer braucht noch 10x teurere MacBooks oder MS Surface Computer, die dann doch für komplexe Renderaufgaben und Architekturanwendungen irgendwie zu langsam sind.
  • Wer braucht Androidtablets, die doch nie richtige Arbeitsmaschinen geworden sind.
  • Was machen IT Abteilungen/Dienstleister in Zukunft, wenn Updates keine Probleme mehr machen?

Diskutiert wird derzeit bislang nur der Aspekt, dass App-Entwickler diese in Linux erstellen und gleich unter Android testen können. Ich denke, wenn mehr Menschen Chromebooks kennen würden, könnten diese schon heute für 90% aller Nutzer alle auftretenden Computeraufgaben lösen! In den USA wächst bereits eine Generation heran, die wohl nach der Ausbildung nach gar nichts Anderem mehr fragen wird!
Jetzt bin ich echt gespannt auf die nächsten 18 Monate!

Linux (Terminal+TEA), ChromeOS (GoogleDocs) und Android (OPERAmini) einträchtig auf einem Desktop!


Einen guten Start 2018 mit sicherer Kommunikation!
3. Januar 2018
Vor dreieinhalb Jahren habe ich hier auf der Höhe der NSA Krise erstmals was zu sicherer Geschäftskommunikation geschrieben. Seit dem hat sich einiges verändert, jedoch sind die grundlegenden Empfehlungen weiterhin gültig, obwohl die genutzen Systeme komplexer werden und in diesem Jahr mit der DSGVO und der Forderung nach ISMS die Anforderungen an alle Unternehmen steigen!
– Verschiedene Betriebsysteme nutzen und alle Sicherheitseinstellung genau lesen und ggf. anpassen
– Wenn möglich Webseiten mit Zertifikat und Verschlüsselung (https:) besuchen
– Clouddienste mit Serverstandort in Deutschland nutzen
– Mails wenn möglich Ende zu Ende verschlüsseln oder in gesicherten Projekträumen kommunizieren
– Vertragliche Regelungen inklusive Löschpflicht nach Projektabschluss und Sicherheit der Kommunikationskanäle mit allen Geschäftspartnern anstreben.
– Kommerzielle Messengerdienste vor der geschäftlichen Nutzung genau prüfen
Mit etwas Vorsicht steht einem erfolgreichen 2018 nichts im Wege! Ich freue mich auf gemeinsame Projekte … reden wir darüber!


Das Beraterjahr mit neuen Schwerpunkten
20. Januar 2016
Mit dem Auslaufen der Förderprogramme Gründercoaching Deutschland und BAFA Beratungsförderung zum Jahresende verschieben sich derzeit die Arbeitsschwerpunkte von consultbuero.de. Mit der BAFA Förderung unternehmerischen Know-hows steht ein neues Förderprogramm in den Startlöchern, welches ich nach ersten Erfahrungen hier noch einmal konkreter vorstellen werde. Meine Registrierung bei der BAFA bleibt auch für dieses Programm bestehen. Hier schon einmal die bislang veröffentlichten Eckpunkte: Junge Unternehmen bis maximal 2 Jahre (80% von max. 4T?), bestehende Unternehmen ab 2 Jahren (80% von max. 3T?) und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (90% von max 3T?).
Persönlich habe ich für 2016 folgende Schwerpunkte in der Beratung gesetzt:
Prozessorientierung und Prozessoptimierung
… da immer mehr Branchen 4.0 wollen
Zusammenarbeit in interaktiven verteilten Teams
… da dies die Voraussetzung für 4.0 ist
Grenzüberschreitende Projekte
… da wir alle immer noch zuwenig für die europäische Idee tun
…reden wir darüber!


Blick zum Nachbarn – auch spannend für Dresdner Unternehmen
29. Oktober 2015
Anfang Oktober stellte die sächsische Aufbaubank die neuen Fördermöglichkeiten für Deutsch Tschechische Gemeinschaftsprojekte bis zum Jahr 2023 vor. Nach meinen Erfahrungen aus der letzten Förderperiode ist insbesondere der Kleinprojektefond für sächsische Unternehmen und Initiativen besonders interessant, wenn sie einen Partner auf der anderen Seite kennen. Konkret wurde folgendes vorgestellt:
Bei den Großprojekten über 30.000? gibt es künftig 4 Prioritätsachsen –> Details
1. Anpassung an den Klimawandel, Risikoprävention und Risikomanagement
2. Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz
3. Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen
a. Förderung von Maßnahmen grenzübergreifender beruflicher Aus und Weiterbildung sowie Qualifizierung, Anpassung an den Arbeitsmarkt einschließlich Maßnahmen zum Bildungstransfer
b. Verbesserung der Sprachkompetenzen sowie der interkulturellen Kompetenzen
c. Kooperationsmaßnahmen von Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen zum know how Transfer an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft
d. Auf und Ausbau akademischer Kooperationsnetzwerke und Mobilitätsunterstützung.
4. Verbesserung der institutionellen Kapazitäten von öffentlichen Behörden und Interessenträgern und der effizienten öffentlichen Verwaltung
Im Punkt 4 verbirgt sich der Kleinprojektefonds (max. 17.000 ? Projektsumme /85% Förderung)
Ziele: Face2Face Begegnungen + Intensivierung der grenzüberschreitenden Kooperation
Voraussetzung: Beide Partner im Gesamtfördergebiet (Alle Grenzkreise SN-CZ+ Kreise in zweiter Reihe) Leadpartner im ElbeLabe Gebiet. Die Antragstellung wurde hier vereinfacht! Insbesondere bedeutet dies:
· Ausschreibungen für Listungen sind nicht mehr nötig
· Finanzplanung nicht mehr gemeinsam sondern immer beim Leadpartner SN oder CZ
· Personalkosten beim Antragsteller werden mit festem Anteil 20% der Projektsumme berücksichtigt
· Dozentenhonorare sind (bislang) ohne Obergrenze wenn z.B. durch Honorarordnung /QM begründet
· elektronische Antragstellung erstmals verbindlich und nun elektronisch möglich
· Prüfung des Vorhabens binnen vier Wochen ? somit für alle Start ab Januar 2016 möglich
…reden wir darüber!

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